Der Traum vom ersten Titel ist ausgeträumt

17.07.2017

«Unglücklich», sagte Tuggens Cheftrainer Philip Walser nach der Partie. Damit meinte er jene Phase, in der das NLA-Team aus Tuggen   kurz   nach   der Pause nahe am 3:1-Führungstreffer war,wenig später aber 2:3 im Hintertreffen lag. «Wir hatten das dritte Tor auf dem Stock», ärgert sich Walser. Nino Marzan traf jedoch nur die Torumrandung. Stattdessen skorte Laupersdorf innert zwei Minuten doppelt. Die Solothurner gaben die Führung nicht mehr her, erhöhten durch schön herausgespielte, aber auch höchst glückliche Tore gar auf 6:2  und  stemmten vor den Augen der enttäuschten Tuggner den Meisterpokal in die Höhe.

 

«Weniger agil, aber extrem kompakt»

«Dies war der Knackpunkt. Wäre uns da das 3:1 geglückt, hätten wir das Spiel gewonnen, davon bin ich überzeugt», analysierte Walser. Er anerkennt jedoch auch die Klasse des HC Laupersdorf. «Defensiv spielten sie deutlich besser als Linth im Halbfinal. Zwar weniger agil, aber extrem kompakt. Es war nicht einfach», so Walser. «Und:  Laupersdorf  stand in Vergangenheit fast jedes zweite Jahr im Final, wir zum ersten Mal seit zehn Jahren.

 

Ich bin kein Fan von solchen Floskeln, aber am Schluss hat wohl auch die Routine gesiegt.» Es  war  in  der  Tat  ein  routinierter Auftritt von Laupersdorf gestern in der Inlinehalle Kaltbrunn. So, wie Tuggen im Halbfinal gegen den Erzrivalen Linth mit der Führung im Rücken Puck und Gegner laufen gelassen und den Vorsprung souverän über die Zeit gebracht hatte, so erfuhren es die Märchler nun am eigenen Leib. «Es ist zermürbend, wenn man einem Rückstand nachrennen muss  und

der Gegner die Scheibe laufen lässt», so Walser. Den Grundstein zum Titel legte Laupersdorf bereits am Samstag in der Oltener Kunsteisbahn Kleinholz. Die Tuggner, lautstark unterstützt von rund 50 mitgereisten Fans, zeigten zwar ein gutes Spiel, waren auf dem für sie ungewohnten grösseren Spielfeld aber stets um einen Tick unterlegen. «Mit dem 2:3 waren wir noch gut bedient», sagt Walser rückblickend über das Hinspiel. 

 

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Reserven verbleiben in der NLB

Trotz Finalniederlage blickt Tuggen auf eine gelungene Saison zurück. «Ich sagte der Mann- schaft nach dem Spiel, dass sie stolz sein kann. Vor zwei Jahren spielten wir gegen den Abstieg. Nun standen wir mit der fast gleichen Mannschaft im Play-off-Final», sagt Walser, der sein Traineramt damit abgibt. «Ich wollte mithelfen, etwas aufzubauen. Das haben wir erreicht. Aber es tut trotzdem weh, mit einer Finalniederlage  abzutreten.»

Die vor einem Jahr in die Nationalliga B aufgestiegene zweite Mannschaft des IHC Rol- ling Stoned schaffte derweil gestern den Klas- senerhalt. Vor dem Final der ersten Mann- schaft verlor Tuggen gegen Jona zwar 4:6. Dank dem 8:5-Erfolg im Hinspiel verbleibt die Mannschaft aber in der zweithöchsten Schweizer Liga.

 

Originalbericht vom Marchi gibts hier

Der Traum vom ersten Titel ist ausgeträumt

Der IHC Rolling Stoned Tuggen verlor im Play-off-Final sowohl das Hin- als auch das Rückspiel (2:3, 2:6) und muss den Schweizer Meistertitel dem verdienten Sieger Laupersdorf überlassen.

NLA Finale

RST FÄHRT MIT DEM CAR NACH OLTEN ANS ERSTE FINALSPIEL GEGEN DEN HC LAUPERSDORF!! MIT ZWEI BEEINDRUCKENDEN SIEGEN IN ZWEI PACKENDEN SPIELEN GEGEN DEN IHCSF LINTH HAT SICH UNSERE 1. MANNSCHAFT DEN FINALEINZUG MEHR ALS VERDIENT.

Tuggen IV – Saisonende

Auch das letzte Saisonspiel gegen March-Höfe ging klar mit 5:2 verloren, obwohl der Start mehr erhoffen liess.

Tuggens NLA-Team gewinnt auch letztes Qualispiel

Das Fanionteam der Tuggner Inlinehockeyaner beendet die Qualifikaton auf dem hervorragenden zweiten Platz, hingegen muss die NLB-Equipe des Clubs die Playouts bestreiten.

Geschwindigkeit trifft auf Präzision

Der Autor möchte ehrlich sein. Der Titel dieses Textes wurde ihm vom Captain persönlich diktiert und passt wohl eher zu einer Werbung für Gillette-Rasierer als zu diesen Zeilen bzw. Tuggen 2. Der Captain wollte in der Überschrift das Trugbild aufrechterhalten, Tuggen 2 hätte bei der Doppelrunde vom Wochenende gegen Jona und Stansstad mit spielerischer Finesse und taktischen Kniffs überzeugt.