Tuggen I - Playoff-Qualifikation

17.06.2017

Gegen den IHC Rüschlikon wollten die Märchler unbedingt gewinne, da einerseits die Qualifikation zu greifen nahe war, andererseits ging das Heimspiel gegen diesen Gegner auf leichtfertige Weise verloren. Das Team startete gut in die Partie, war nach 10 Spielminuten bereits zwei Längen voraus, kassierte aber direkt danach den Anschlusstreffer. Bis kurz vor der Pause plätscherte das Spiel dahin, Gian Pfister fasste Mut, tankte sich durch und schoss den dritten Tuggner Treffer. Als nach der Pause Lukas Dietrich bald das vierte Tor für die Gäste erzielte schien das Spiel gelaufen. Rüschlikon gab aber nicht auf und erzielte weitere Tore, sodass Tuggen weitere Efforts durch Andreas Vetter und Patrick Litschi benötigte, damit die drei Punkte und die damit verbundene Playoffqualifikation sicher in die March entführt werden konnten.

 

Bereits 24 Stunden später erschien der mehrfache Schweizermeister aus Zug zum Duell in Kaltbrunn: Tuggen spielte eigentlich solide, bekam jedoch einzelne herausragende Exponenten des Gegners wie die Eishockeyprofis Daniel Steiner und Stefan Tschannen  nicht richtig in Griff, sodass zur Pause ein 3:4 Rückstand resultierte. Tuggen organisierte sich nun besser und erzielte durch Nicola Brandi den Ausgleich in der 44. Minute. Die Verlängerung war theoretisch schon ein Faktum, als der hinterste Märchler 14 Sekunden vor Schluss den Puck verlor, was besagter Tschannen eiskalt ausnutzte. Steiner traf gar noch ins verlassene Tor zum 4:6 Endstand.

Die Niederlage gilt es abzuhaken, jedoch auch als Schuss vor den Bug zu verstehen, da es noch einiges braucht, damit die Mannschaft in den Ende Monat beginnenden Playoffs eine überzeugende Performance hinlegen kann. Am nächsten Samstag wird das Derby gegen den IHCSF Linth ausgetragen, wobei sich Verein und Team über zahlreiche Unterstützung freuen würden.

 

IHC Rüschlikon – RS Tuggen 4:6 (1:3;3:3)

Effretikon, 10. Juni 2017

56 Zuschauer. – SR: Ströbel/Furrer

Tore: 05. Walser (Pfister,Vetter) 0:1. 10. Schläppi (Marzan) 0:2. 11. Fäh (Kühni) 1:2. 25. Pfister (Litschi) 1:3. 28. Dietrich (Brandi) 1:4. 34. Fäh (Müller, Kühni) 2:3. 38 (37.10). Vetter (Dietrich, Marzan) 2:5. 38 (37.43). Litschi (Pfister) 2:6. 42. Fäh (Ambühl, Reinmann) 3:6. 50. Reinmann (Ambühl) 4:6.

Rüschlikon: Stücheli; Müller, Fäh, Ambühl, Reinmann; Kühni, Widmer, Grolimund

RST: Bruhin, Siegenthaler; Litschi, Meyer, Pfister, Walser; Vetter, Bill, Dietrich, Brandi; Schläppi, Marzan

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Rüschlikon; 1-mal 2 Minuten gegen Tuggen

 

RS Tuggen – IHC Razorbacks Zug

Kaltbrunn, 11. Juni 2017

11 Zuschauer. – SR: Furrer/Müller

Tore: 05. Tschannen (Steiner) 0:1. 08. Neukom (Dietrich) 1:1. 10. Steiner (Tschannen, Hürlimann) 1:2. 11. Brandi (Vetter, Patrick Litschi) 2:2. 22. Dietrich (Schläppi) 2:3. 24. Steiner (Mäusli) 3:3. 25. Steiner (Tschannen, Hürlimann) 3:4. 44. Brandi (Neukom) 4:4. 50 (49.46). Tschannen 4:5. 50 (49.59). Steiner 4:6.

RST: Bruhin, Siegenthaler; Andrè Litschi, Schläppi, Pfister, Walser; Bill, Vetter, Dietrich, Brandi; Meyer, Patrick Litschi, Neukom

 

Zug: Sauthier; Hürlimann, Tschannen, Marti, Steiner; Jud, Furrer, Mäusli, Simmen;

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Tuggen; 2-mal 2 Minuten gegen Zug

 

DIESER BERICHT WIRD PRÄSENTIERT VON UNSEREM GOLD-PARTNER:
infralution.png

Der Traum vom ersten Titel ist ausgeträumt

Der IHC Rolling Stoned Tuggen verlor im Play-off-Final sowohl das Hin- als auch das Rückspiel (2:3, 2:6) und muss den Schweizer Meistertitel dem verdienten Sieger Laupersdorf überlassen.

NLA Finale

RST FÄHRT MIT DEM CAR NACH OLTEN ANS ERSTE FINALSPIEL GEGEN DEN HC LAUPERSDORF!! MIT ZWEI BEEINDRUCKENDEN SIEGEN IN ZWEI PACKENDEN SPIELEN GEGEN DEN IHCSF LINTH HAT SICH UNSERE 1. MANNSCHAFT DEN FINALEINZUG MEHR ALS VERDIENT.

Tuggen IV – Saisonende

Auch das letzte Saisonspiel gegen March-Höfe ging klar mit 5:2 verloren, obwohl der Start mehr erhoffen liess.

Tuggens NLA-Team gewinnt auch letztes Qualispiel

Das Fanionteam der Tuggner Inlinehockeyaner beendet die Qualifikaton auf dem hervorragenden zweiten Platz, hingegen muss die NLB-Equipe des Clubs die Playouts bestreiten.

Geschwindigkeit trifft auf Präzision

Der Autor möchte ehrlich sein. Der Titel dieses Textes wurde ihm vom Captain persönlich diktiert und passt wohl eher zu einer Werbung für Gillette-Rasierer als zu diesen Zeilen bzw. Tuggen 2. Der Captain wollte in der Überschrift das Trugbild aufrechterhalten, Tuggen 2 hätte bei der Doppelrunde vom Wochenende gegen Jona und Stansstad mit spielerischer Finesse und taktischen Kniffs überzeugt.